Judith Fanto, geboren 1969, ist Juristin im Bereich Medizinrecht und Mutter von drei Kindern. Neben ihrer journalistischen Tätigkeit setzt sie sich als Gründerin mehrerer Stiftungen für kulturelle Aktivitäten und Bildungs-angebote vor allem für jüdische Mitmenschen sowie für Kinder mit psychiatrischen Problemen ein. Ihr Roman "Viktor" wurde in den Niederlanden als bestes Debüt des Jahres ausgezeichnet.
© Merlijn Doomernik
Verlag Urachhaus
ET: 18. Mai 2021 | ISBN: 978-3-8251-5257-4 | Hardcover | 415 Seiten | 24 EUR
Die niederländische Autorin Judith Fanto erzählt in ihrem preisgekrönten Debütroman Viktor eine berührende Familiengeschichte: Die Studentin Geertje macht sich auf die Suche nach ihren jüdischen Wurzeln und entdeckt dabei ihren charismatischen Großonkel Viktor, der in Hitlers Wien heldenhaft seine Familie beschützte. Der Roman ist auch eine Auseinandersetzung mit den unverarbeiteten Themen einer jüdischen Familie und der Sehnsucht der Enkelgeneration nach Antworten, bevor es zu spät ist.
„Viktor“ ist die Geschichte der wienerisch-jüdischen Familie Rosenbaum. Etwas melancholisch, aber auch voller Humor – nach dem Motto: „Um festzustellen, wer man ist, muss man wissen, woher man kommt.“
"Melnitz" von Charles Lewinsky: Eine wunderschön geschriebene Geschichte, die sich – wie Viktor - über mehrere Generationen erstreckt.
Imre Kertész, weil seine Bücher mein Leben zutiefst beeindruckt haben.
Il faut risquer: Wag es, alles einzusetzen!