Die Autorinnen und Autoren

Christa von Bernuth

Autor:in

Christa von Bernuth

Christa von Bernuth ist Schriftstellerin und Journalistin. Ihre Romane "Die Stimmen", "Untreu", "Damals warst du still" und "Innere Sicherheit" wurden mit Mariele Millowitsch und Hannah Herzsprung in den jeweiligen Hauptrollen verfilmt und in mehrere Sprachen übersetzt. Mit Tief in der Erde" hat sie erstmals einen Kriminalroman veröffentlicht, der von einer wahren Begebenheit inspiriert wurde. Die Autorin lebt mit ihrem Mann in München.

©  Peter von Felbert

Spur 33

Aktuelles Buch

Spur 33

Goldmann Verlag

Ein Mordfall. Drei Tote. Eine unfassbare Wahrheit.

Ein grausames Verbrechen erschüttert die Stadt am See: Die angesehene Familie Rheinfeld wird nachts in ihrem Haus regelrecht hingerichtet. Der Verdacht fällt auf den heranwachsenden Sohn Leon, der erst seine Eltern und dann sich selbst getötet haben soll. Er war psychisch krank und – zur Verzweiflung seiner machtlosen Eltern – fasziniert von Waffen. Doch dann stellt sich heraus, dass Leons enger Freund Ben in den Fall verstrickt zu sein scheint: die ermittelnden Polizisten entdecken auf seinem Handy ein Video der drei Leichen. Stimmt seine Aussage, dass er einen Amoklauf verhindern wollte, den Leon geplant hatte? Oder handelt es sich gar um einen Auftragsmord? Je tiefer die Ermittler graben, desto unglaublichere Erkenntnisse bringen sie ans Licht. Bis sie auf Spur 33 stoßen ...

4 Fragen 4 Antworten

Mit welchem Satz beschreiben Sie Ihr Buch?

Ein schwer gestörter Sohn mit massiven Aggressionsproblemen, seine Mutter, die als Familientherapeutin in ihrem eigenen desolaten Umfeld nichts bewirken kann, ein Mord, der vielleicht vielen Menschen das Leben rettet: „Spur 33”, inspiriert von wahren Begebenheiten, oszilliert zwischen Thriller und Tragödie und wirft Fragen auf, auf die die Gesellschaft Antworten suchen muss.

Welchen Song haben Sie im Ohr, wenn Sie an die Buchmesse denken?

Nick Cave und Kylie Minogue: Where The Wild Roses Grow. Dieser fies-schöne Song, der ein Verbrechen beschreibt, kam 1995 heraus. Da besuchte ich damals zum ersten Mal die Buchmesse und plante meinen ersten Thriller.

Was haben Ihnen Bücher in der Kindheit und Jugend bedeutet?

Ich war besessen von Geschichten außerhalb meines Horizonts. Deswegen las ich auch einiges ziemlich früh. Mit elf etwa Wendekreis des Krebses (stand versteckt hinter Klaus Mehnerts Der deutsche Standort). In meiner Jugend war ich fasziniert von den Fantasien Carlos Castanedas. Herr der Ringe war mein zweiter Favorit (leider kann keine Verfilmung meine Erinnerungen an die schrullig-abgründige Märchenwelt wachrufen).

Was dürfen wir hoffen?

Alles. Andererseits hat Hoffnung eine dunkle Seite - sie hindert uns daran, genussvoll im Hier und Jetzt zu leben, statt unsere Erwartungen in die Zukunft zu lenken. Insofern denke ich, wir sollten immer das Schlimmste annehmen und dabei so heiter wie möglich bleiben. (Ich übe noch).

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