Die Autorinnen und Autoren

Marta Orriols

Autor:in

Marta Orriols, Spanien

Marta Orriols, geboren 1975 in Sabadell, arbeitet als freie Kulturjournalistin für diverse Tageszeitungen, Zeitschriften und Kulturportale und lebt mit ihren beiden Söhnen in Barcelona. Nach einem hochgerühmten Erzählungsband und ihrem 2018 als bester Roman des Jahres ausgezeichneten, in fünfzehn Sprachen übersetzten Romandebüt ›Der Moment zwischen den Zeiten‹ ist "Sanfte Einführung ins Chaos" ihr zweiter Roman.

©  Orriols, Marta (c) Lydia Cazorla

Sanfte Einführung ins Chaos

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Sanfte Einführung ins Chaos

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Sanfte Einführung ins Chaos

Marta und Daniel. Ein junges Paar von heute. Beide sind Anfang 30, sie arbeitet als freie Fotojournalistin, er als Drehbuchautor für TV-Serien. Seit zwei Jahren lieben sie sich, ein Jahr leben sie zusammen und vor Kurzem haben sie einen Hund aus dem Tierheim geholt. Über Kinder haben sie noch nie gesprochen, auch nicht über ihre Vorstellungen von der gemeinsamen Zukunft. Daniel hat seinen Vater früh verloren und sich geschworen, ein Kind nie im Stich zu lassen. Marta hat von klein auf von einer selbstbestimmten Zukunft geträumt und jetzt die Chance, in einer Berliner Galerie ihren beruflichen Traum zu erfüllen. Über sechs Tage begleitet man Daniel und Marta in ihrem Gedanken- und Gefühlschaos – bis zum vereinbarten Termin für den Schwangerschaftsabbruch.

4 Fragen 4 Antworten

Mit welchem Satz beschreiben Sie Ihr Buch?

Es ist ein Buch über all die Variablen, die außerhalb unseres Kontrollbereichs sind, jedes Mal, wenn wir eine Entscheidung treffen. Wählen bedeutet zweifeln, und das ist eine Geschichte über Zweifel.

Welchen Song haben Sie im Ohr, wenn Sie an die Buchmesse denken?

„Walkürenritt“ von Richard Wagner.

Was haben Ihnen Bücher in der Kindheit und Jugend bedeutet?

Bücher bedeuteten für mich Zeit mit meinem Vater, der mir vorlas. Und später, als ich selbst lesen konnte, waren sie für mich eine Art Refugium, in das ich mich zurückziehen konnte.

Was dürfen wir hoffen?

Auf bessere Zeiten. Auf gute Dinge, die da kommen, die wir nicht erwarten, genauso wenig wie wir die ganzen schlechten Dinge erwarten konnten, die uns gerade passieren. Wir müssen auf die guten Dingen hoffen, die eines Tages passieren werden.

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