Die Autorinnen und Autoren

Peter R. Neumann

Autor:in

Peter R. Neumann

Peter R. Neumann, geboren 1974 in Würzburg, ist Professor für Sicherheitsstudien am King’s College London und leitete dort lange das International Centre for the Study of Radicalisation (ICSR). Als international gefragter Experte war Neumann 2014 Berater der USA bei den Vereinten Nationen, 2017 Sonderbeauftragter der Organisation für Sicherheit und Zusammenarbeit (OSZE). Daneben schreibt er u.a. für den „Spiegel“ und die „New York Times“. Sein Buch „Die neuen Dschihadisten“ wurde zum Bestseller.

©  Laurence Chaperon

Die neue Weltunordung Wie sich der Westen selbst zerstört

Aktuelles Buch

Die neue Weltunordung Wie sich der Westen selbst zerstört

Rowohlt Berlin

Wie sich der Westen selbst zerstört

Russland beginnt einen Angriffskrieg gegen die Ukraine, nur wenige Monate zuvor erleben die USA in Afghanistan ein außenpolitisches Debakel, und längst ist der Systemrivale China zur entscheidenden Supermacht aufgestiegen – der Westen steckt in einer nie da gewesenen Krise. Dabei schien der Siegeszug noch vor Kurzem unaufhaltsam: Nach dem Ende des Kalten Krieges setzte sich im ehemaligen Ostblock die demokratische Marktwirtschaft durch, Russland wurde vom Feind zum Partner, selbst China wandte sich dem Kapitalismus zu. Dann die große Wende: Die Terroranschläge von 9/11 erschütterten den Westen, der amerikanische «War on Terror» destabilisierte eine ganze Weltregion, der «Arabische Frühling» brachte am Ende nur neue Autokratien hervor, und mit der Annexion der Krim verschärfte sich die Konfrontation mit Russland. Anstelle einer liberalen Weltordnung ist eine neue Weltunordnung entstanden.

Peter R. Neumann, international gefragter Experte für Terrorismus und Geopolitik, zeigt, wie dies geschehen konnte und was jetzt passieren muss. Ein schonungsloser Blick auf die aktuelle Lage des Westens, der sich auf fatale Weise selbst überschätzt hat.

4 Fragen 4 Antworten

Mit welchem Satz beschreiben Sie Ihr Buch?

Der Westen muss aus seinen Fehlern lernen. Sonst ist es für uns alle zu spät.

Welchen Song haben Sie im Ohr, wenn Sie an die Buchmesse denken?

Der Song “Frolic” von Luciano Michelini. Das ist übrigens auch die Titelmelodie der Fernsehserie „Lass es, Larry! (Curb your enthusiasm).“

Was haben Ihnen Bücher in der Kindheit und Jugend bedeutet?

Sehr viel. Die Möglichkeit, der deutschen Provinz zu entkommen, die Welt zu entdecken und sie verstehen zu lernen.

Was dürfen wir hoffen?

Dass der Westen -- und damit Freiheit und liberale Demokratie -- noch zu retten sind.

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