Die Autorinnen und Autoren

Mareice Kaiser

Autor:in

Mareice Kaiser

Mareice Kaiser, Jahrgang 1981, arbeitet als Journalistin, Autorin und Moderatorin. Sie scrollt, schreibt und spricht zu Gerechtigkeitsthemen. Mit ihrem Essay „Das Unwohlsein der modernen Mutter“ war sie für den Deutschen Reporter:innenpreis nominiert, ihr gleichnamiges Buch erschien 2021 bei Rowohlt Polaris und stieg direkt in die Spiegel-Bestsellerliste ein. Sie lebt in Berlin, in Zürich und im Internet.

©  Oguz Yilmaz

Wie viel. Was wir mit Geld machen und was Geld mit uns macht

Aktuelles Buch

Wie viel. Was wir mit Geld machen und was Geld mit uns macht

Rowohlt Polaris

Geld ist nicht alles? Aber Geld ist ziemlich viel: Macht, Status, Lebensgrundlage. Und Grund für ziemlich viele Gefühle: Scham, Neid, Eifersucht. Aber auch Sicherheit, Glück, Freiheit. Was macht Geld mit uns, und was machen wir mit Geld?

Mareice Kaiser erzählt ihre eigene Geldgeschichte und trifft Menschen, mit denen sie über Geld spricht. Vom Pfandflaschensammler bis zum Multi-Millionär stellt sie ihnen Fragen: Wie viel Geld ist genug? Wie viel Geld macht glücklich? Wer sollte mehr Geld haben? Wer weniger? Und wie könnte Geld gerechter verteilt sein? Es geht um Armut und Reichtum, um Kälte und Wärme, um Kreditkarten und Mahnungen, um Erfolg und Not, um Chancen und Schicksal, um Macht und Machtlosigkeit – und um das Dazwischen. Außerdem um einen Blick auf ein Land, in dem die einen frieren müssen, während die anderen von Fußbodenheizungen gewärmt werden.

So entsteht eine Analyse, die entlang persönlicher Geschichten eine Struktur zeigt, die zutiefst ungerecht ist und unser aller Zusammenleben bestimmt.

4 Fragen 4 Antworten

Mit welchem Satz beschreiben Sie Ihr Buch?

Wir reden über Geld — und damit über Macht, Status, Teilhabe, Beziehungen, Arbeit, Liebe, Zeit, Klasse, Schuld und Schulden, Vermögen, Möglichkeiten, Gefühle und Gerechtigkeit.

Welchen Song haben Sie im Ohr, wenn Sie an die Buchmesse denken?

Radfahren, lesen, Freunde treffen von Wolke.

Was haben Ihnen Bücher in der Kindheit und Jugend bedeutet?

In der Kindheit nicht viel, weil ich nicht viele hatte. In der Jugend wurden sie umso wichtiger: Bücher waren meine Ahnung vom Mehr.

Was dürfen wir hoffen?

Wir müssen hoffen, dass Hoffnung kein Privileg bleibt.

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