Die Autorinnen und Autoren

Josephine Apraku

Autor:in

Josephine Apraku

Josephine Apraku ist Afrikawissenschaftler*in sowie Referent*in für intersektionale rassismuskritische Bildungsarbeit und hat als Lehrbeauftragte*r unter anderem an der Alice Salomon Hochschule und der Humboldt-Universität zu Berlin unterrichtet. Darüber hinaus hat Josephine Apraku als Kolumnist*in für Magazine wie EDITION F und Missy Magazine geschrieben.

©  David Buchholz

Kluft und Liebe. Warum soziale Ungleichheit uns in Liebesbeziehungen trennt und wie wir zueinanderfinden

Aktuelles Buch

Kluft und Liebe. Warum soziale Ungleichheit uns in Liebesbeziehungen trennt und wie wir zueinanderfinden

Eden Books

Ob in Liedern, Filmen oder Büchern: Liebe wird zu etwas Ungreifbarem, Zufälligem, Schicksalhaftem verklärt. Sie entzieht sich unserem Einfluss und überwindet alle Grenzen. Aber ist das wirklich so? "All you need is love"?

Was ist mit Rassismus, Behinderung oder tief verankerten patriarchalen Strukturen und Verhaltensmustern? Was passiert, wenn in einer Liebesbeziehung die eine Person durch ihr Aussehen oder ihr Auftreten von unserer Gesellschaft diskriminiert wird und die andere nicht? Spielt das in dieser Beziehung wirklich keine Rolle? Josephine Apraku sagt: Doch! Denn soziale Ungleichheit macht auch vor unseren Beziehungen keinen Halt – im Gegenteil. Unsere intimsten zwischenmenschlichen Verbindungen sind im Prinzip Petrischalen unserer Gesellschaft: Was da draußen im Großen passiert, geschieht auch im Kleinen zwischen uns und unseren Lieben. Auch in der Paartherapie wird Diskriminierung als Herausforderung in Beziehungen noch nicht genug Beachtung geschenkt.

"Kluft und Liebe" zeigt, wie Diskriminierung uns in der Liebe voneinander trennt, wie wir trotzdem zusammenfinden und daran gemeinsam wachsen können.

4 Fragen 4 Antworten

Mit welchem Satz beschreiben Sie Ihr Buch?

Ein Blick auf Liebe als radikale Praxis gegen Unterdrückung und damit verbunden, mehr Gemeinschaft und Freiheit.

Welchen Song haben Sie im Ohr, wenn Sie an die Buchmesse denken?

„Groove is in the heart" – Deee-Lite.

Was haben Ihnen Bücher in der Kindheit und Jugend bedeutet?

Fürsorge: Meine Mutter hat mir viel Schwarze Literatur vorgelesen, etwa Roots von Alex Hayley, und dabei ihre Stimme verstellt, um alle Figuren lebendig werden zu lassen.

Was dürfen wir hoffen?

Dass mehr Freiheit, Gegenseitigkeit und Gemeinschaft möglich ist.

Weitere Informationen