Prof. Dr. Wolfgang Benz, geb. 1941, einer der renommiertesten deutschen Zeithistoriker, lehrte von 1990 bis 2011 an der Technischen Universität Berlin und leitete das Zentrum für Antisemitismusforschung an der TU.
© Ulrich Dahl
Verlag Herder
Vorurteile und Stereotype gibt es seit Jahrtausenden. Antisemitismus, Rassismus oder auch Feindschaft gegen Muslime sind langlebige, scheinbar nicht an Anziehungskraft verlierende Phänomene - aber warum ist das so?In diesem Buch zieht Wolfgang Benz die Summe seines jahrzehntelangen Forschens über Vorurteile und ihre Folgen. Wie entstehen und wie verändern sich Vorurteile, Ressentiments und Stereotype? Welche Feindbilder prägen die europäische Geschichte? Und wie entwickeln sich daraus Ausgrenzung und Gewalt? Wolfgang Benz erklärt uns Geschichte und Gegenwart eines höchst problematischen und hartnäckigen Phänomens. Ein Buch von größter Aktualität.
Weniger Stress als früher.
Alle, die Vorurteile haben und Gewalt akzeptieren. Weil diese Zielgruppe vermutlich über diesen Zusammenhang aber nichts lesen will, wünsche ich mir Leser, die wissen wollen, welchen Nutzen die Mehrheit daraus zieht, Minderheiten zu verachten, „Andere“ auszugrenzen und „Fremde“ zu fürchten.
Sie lernen auf jeden Fall aus dem Buch. Auch wenn sie alle meine Thesen und Schlussfolgerungen ablehnen.
Der Shut-down war die Chance, statt dem Gewese zu obliegen die Konzentration auf Wesentliches zu genießen.