Mareike Ohlberg war bis Ende April 2020 wissenschaftliche Mitarbeiterin des Mercator Institute for China Studies (MERICS) in Berlin. Nach dem Studium der Ostasienwissenschaften an der Universität Heidelberg und der Columbia University promovierte Ohlberg über Chinas Außenpropaganda nach 1978. Ohlberg ist eine der profiliertesten deutschsprachigen Chinaexpertinnen, zu ihren Forschungsthemen hält sie zahlreiche Vorträge und veröffentlicht neben Fachartikeln u.a. auch in der New York Times und der Neuen Zürcher Zeitung. Sie ist Senior Fellow im Asien-Programm des German Marshall Fund. Clive Hamilton ist Professor für Öffentliche Ethik an der Universität von Canberra und Autor zahlreicher Bücher. Drei Verlage lehnten es aus Angst vor chinesischen Repressionen ab, sein Buch "Silent Invasion. China's Influence in Australia" zu veröffentlichen. Nach Erscheinen wurde das Buch zum Bestseller, der die Politik Australiens gegenüber China veränderte und Hamilton zum weltweit gefragten Experten für Chinas außenpolitische Ambitionen und Strategien machte.
© Hardie Grant
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Nicht erst seit der Corona-Pandemie ist Chinas Aufstieg zur Weltmacht unaufhaltsam. Lange erwartete man, dass sich das Land mit zunehmendem Wohlstand demokratisieren würde. Doch das Gegenteil ist der Fall. Die Kommunistische Partei Chinas hält sich mit allen Mitteln an der Macht. Die politische Führung bringt Wirtschaft und Gesellschaft im eigenen Land auf Linie und hat ein weitreichendes Programm entwickelt, mit dem China die westlichen Demokratien unterwandert und eine neue Weltordnung etablieren will. Dabei setzt die Kommunistische Partei nicht nur ihre Wirtschaftsmacht als Waffe ein, sondern ein breites politisches Instrumentarium. Wie vielfältig der chinesische Einfluss auch bei uns bereits ist, zeigen die beiden Autoren an zahlreichen Beispielen - ein Anstoß zu einer dringend notwendigen Debatte: Wie soll Deutschland, wie Europa mit der neuen Weltmacht China umgehen?
Eine neue Perspektive auf das Blaue Sofa.
Alle, die Interesse am aktuellen Weltgeschehen haben.
Wandel durch Handel ist gescheitert, weil man ignoriert hat, dass die Kommunistische Partei China kein tatenloser Zuschauer ist, sondern eine eigene internationale Strategie entwickelt hat. Wenn Sie diese besser verstehen wollen, dann lesen Sie unser Buch.
Nichts. Man muss auch nicht immer aus allem etwas Positives ziehen. Ich habe Glück gehabt und die Krise bisher gut überstanden. Aber sie hat viele Menschen ihr Leben oder ihre Existenz gekostet. Und mit den politischen und wirtschaftlichen Konsequenzen werden wir uns noch die nächsten Jahrzehnte auseinandersetzen müssen.